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Kiesel und Partner
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Steuerberatung, Rechtsanwälte, Steuerberater, Insolvenz, Unternehmensberatung - Die Kanzlei Kiesel und Partner in Aalen
Kiesel & Partner


  Unsere Ausstellungen - ein Rückblick



Unsere Kanzlei schmückt sich gerne mit farbenreicher zeitgenössischer Kunst. Über eine unserer Ausstellungen schrieb Sibylle Schwenk in der SchwäPo anlässlich der Ausstellung von Mykhailo Demtsiu:

"Auf den Gängen blicken sich Aquarelle und Ölbilder in die farbprächtigen Augen. Demtsiu klotzt mit Farbe und Form, er trägt dick und mutig in Relieftechnik auf. Die Kanzlei von Kiesel und Partner strotzt von draufgängerischem Öl und seidigem Wasser, das eine unverblümt, das andere eher verträumt. So steht der Besucher fasziniert vor einer ungeheueren Bandbreite künstlerischen Schaffens aus West und Ost, aus dem alten Europa."





14. November 2010 - 31. März 2011:
'Aalen in alten Postkarten und Ansichten' von Gerhard Kayser



Die SchwäPo am 15.11.2010 über Vernissage und Ausstellung:
Früher hatte man noch Visionen
Alt-OB Ulrich Pfeifle eröffnet Gerhard Kaysers Ausstellung mit historischen Ansichtskarten der Stadt Aalen

Wenn es aus der 650-jährige Reichsstadtzeit etwas zu sehen gibt und dazu noch Alt-OB Ulrich Pfeifle spricht, dann strömen die Aalener. Wie jetzt zur Eröffnung der Ausstellung von historischen, vergrößerten und auf Leinwand aufgezogenen Ansichtskarten aus dem 2000 Exponate umfassenden Fundus Gerhard Kaysers. 50 davon werden auf zwei Stockwerken bei Kiesel&Partner gezeigt.

Aalen. Ulrich Pfeifle bezeichnete die „Postkarten-Kleinkunst“ als bemerkenswerten Beitrag zum Jubiläum 650 Jahre Reichsstadt. Er kam dann auf die geschichtlichen Zusammenhänge bis zurück auf das 1136 erstmals erwähnte Dorf Alon und die Stadterhebung von 1360 zu sprechen.
Die damit verbundene Unabhängigkeit habe die Bürger mit Stolz erfüllt. Diesen bis heute anhaltenden Bürgerstolz habe er in seiner 30-jährigen Amtszeit als OB immer wieder erfahren dürfen - bei der Stadtsanierung genauso wie beim Bau der von 1600 Bürgern mitfinanzierten Limesthermen. „Diese Verbundenheit der Bürger der ehemaligen Reichsstadt mit dem Gemeinwesen ist ein Pfund, mit dem es auch in Zukunft zu wuchern gilt“, sagte er.
Pfeifle ging dann auf die 140-jährige Geschichte der Postkarten und der ausgestellten, in verschiedenen Techniken gefertigten Exponate aus der Zeit um 1900 ein. Gerhard Kayser konnte den Grundstock für seine reichhaltige, nicht nur auf Postkarten beschränkte Sammlung durch seine Großeltern legen. Heute gelte er als einer der besten Kenner der Stadtgeschichte.
Die jetzige Ausstellung der auf Großformat gebrachten Ansichtskarten, die auch käuflich erworben können, vermittelt interessante und zum Teil auch höchst amüsante Aspekte. Wer schließlich wusste, dass auf dem Burgstall einst ein Aussichtspavillon stand? Der Erfindergeist und Wagemut wird in Karten mit dem Titel „Aalen in der Zukunft“ sichtbar: über der Bahnhofstraße eine Schwebebahn und Aalen als Hafenstadt im Anklang an den 1908 tatsächlich diskutierten Plan eines 115 km langen Neckar-Donaukanals mit 23 Staustufen für die Großschiffahrt. „War dieses Bild an die Wand gepinnt, nicht für Verwaltung und Gemeinderat eine ständige Erinnerung an die Notwendigkeit von Visionen?“, meinte Pfeifle unter Beifall.
Nicht zu vergessen die Postkarten mit humorvollen Grüßen: „Bürger, schreib den Rat Dir auf - erst zahl Steuern, nachher sauf“ – oder die Aufschrift unter einer Vielzahl küssender Paare: „Mit einem Aalener Kind, ist Küssen keine Sünd.“ Der Dialektspruch „Kendr trinkat, dass schöa Wehder bleibt“ steht schließlich für reines Oalamerisch. Der abschließende Dank des Hausherrn galt neben Gerhard Kaysers Verdienste dem Ideengeber Ulrich Prott, dem „Bilderkonstrukteur“ Friedrun Reinhold und dem Rose- Quartett, das die Vernissage musikalisch umrahmt hatte.

(Erwin Hafner)



25. Oktober 2009 - 9. März 2010:
Art - Portrait & More: Fotographien von Friedrun Reinhold



Die SchwäPo am 27.10.2009 über die Ausstellung:
Inszenierung und Spontanität
Die Kanzlei Kiesel & Partner in Aalen gibt dem Fotografen Friedrun Reinhold ein Kunst-Forum

Die Straße aus schwarzen Rahmen, die in der Kanzlei Kiesel&Partner in Aalen durch den langen Flur führt, gehört den Kindern Europas. Friedrun Reinhold hat den Moment eingefroren, den Moment eines glücklich lächelnden Mädchengesichts, dem die Freude am Schaukeln anzusehen ist, oder jenen von im Staub der Straßen spielenden Jungs – irgendwo in den verborgenen Gassen großer Städte.
Das Hintergründige hat es ihm angetan. Die Flüchtigkeit eines Gedankens oder einer Stimmung. Diesen zu treffen, im richtigen Moment den Auslöser zu betätigen, darin liegt die Kunst des Aalener Fotografen Friedrun Reinhold. Durch das „Dornröschen-Projekt“ oder durch die Aufsehen erregende Foto-Serie „Be good dressed till the end“ machte er jüngst auf sich aufmerksam. „Bei uns allerdings zeigt er einen Querschnitt seiner Arbeiten seit 20 Jahren“, teilt Lothar Kiesel den zahlreichen Vernissagegästen mit. In der Kanzlei verzaubern die brillanten Blickwinkel des Fotografen und die Klänge des Akkordeons von Man Pfeiffer.
Zurück zu den Kindern. Ihre Natürlichkeit und die ebenso unverfälschte Szene haben es dem Fotografen bei seinem Europa-Streifzug angetan. Ihnen gegenüber aber blicken vollkommen stilisierte Portraits den Betrachter an. Hier ist die Kunst nicht dem Zufall überlassen. Es wird kräftig nachgeholfen, in grellem Pink oder Grün, um dem Anspruch des Fotografen zu genügen. „Das Bild entsteht in meinem Kopf, die Konzeption ist mir das Wichtigste“, bekennt Friedrun Reinhold im Vernissage-Gespräch mit Herbert Kullmann. Dann seien es nur noch ein paar Minuten oder auch Sekunden, die zum eigentlichen Fotografieren aufzuwenden seien.
Gibt die Realität so viel her, dass sie ungeschminkt wiedergegeben werden kann? In vielen Bildern Reinholds bezaubert diese Natürlichkeit. Aber mindestens genauso oft ist eine gehörige Portion Arrangement dabei, eine Weiterführung des von der Szene vorgegebenen Duktus‘. Dieser Gedanke drängt sich beispielsweise in der Fotografie der Wallfahrtskirche von Hohenstadt (Dornröschen-Projekt) auf. Reinhold taucht die barocke Üppigkeit in ein grelles, pinkfarbenes Mischlicht. Wenn schon überfrachtet, dann richtig. Daneben hält in krasser Ambivalenz ein Schäfer seine knuffigen Schwarzkopfschafe zusammen und posiert für die unverfälschte Romantik einer natürlichen Szene. Genau so begegnet Friedrun Reinholds Kunst dem Betrachter: Realistisch oder verträumt, ganz direkt oder mystisch verborgen. Die Aalener unter den Gästen wiederum können sich über den lokalen Wiedererkennungswert in den „Good-dressed“-Szenen freuen, über die verrückten Belichtungsmanöver des Kunstfotografen und seinen hintergründigen Hang zum kunstvollen Effekt.

(Sibylle Schwenk)






Die Aalener Nachrichten am 27.10.2009 über die Ausstellung:
Reinhold sucht nach dem perfekten Foto
Der Aalener Fotograf Friedrun Reinhold stellt Bilder bei Kiesel & Partner aus. Ein Besuch der Ausstellungsräume gibt Aufschluss darüber, wie unentbehrlich handwerkliche Perfektion und künstlerische Intention für eine gute Fotografie sind.

(AALEN/kul) Handwerkliches und künstlerisches Können bedingen sich in allen nur erdenklichen Genres. Davon zeugen nicht nur die Bilder des Aalener Fotografen, sondern auch die Musik von Man Pfeiffer. Auf ihrem Akkordeon spielt sie mit alter und neuer Musik ebenso faszinierend gegen die Tristesse eines verregneten Sonntagmorgens an wie mit Liedern französischer Lebenslust.
Von ganz anderer Natur ist Friedrun Reinhold. Er spricht nicht schwäbisch, auch kein Schwyzerdütsch, obwohl in Zürich geboren. Im hohen Norden ist er aufgewachsen, dort zur Schule gegangen, hat eine Fotografenlehre absolviert und sich danach selbstständig gemacht. Vor vier Jahren zog er von der Waterkant an den Kocherstrand, um im eigenen Studio Menschen in digitale Bits und Bytes zu zerlegen. Was dabei herauskommt, sind keine Allerweltsbilder, sondern Fotografien von Alltagsmenschen, die - manchmal erst auf den zweiten Blick - von einer Wirklichkeit neben der tatsächlichen Realität erzählen.
Wer mit Friedrun Reinhold über die Fotografie spricht, dem fällt auf, wie knapp, geradlinig und eindeutig er sein Leben und Arbeiten schildert. Das passt zu einem, der von sich sagt, er sei Perfektionist und Handwerker. Und der es gar nicht leiden mag, wenn man ihn Künstler nennt. Wer die Porträtaufnahmen Reinholds betrachtet, erkennt, hier werden Menschen inszeniert, im Alltäglichsein festgehalten und/oder in Wesen verwandelt, auf die sich Träume übertragen lassen. Ein starkes Porträt ist bei ihm immer auch ein Blick auf das Wesen eines Menschen, das sich durch die Inszenierung offenbart und über den Moment der Aufnahme ausstrahlt.
Beim zweiten Blick ist vor allem eines zu erkennen: Friedrun Reinhold erweist sich als Meister im Verdichten von Realitäten und Fantasien zu zeitlos ästhetischen Bildwerken, in denen er Szenarien entstehen lässt, die die harten Lebenssekunden einer unverrückbaren Realität wiedergeben, manchmal aber auch die märchenhaften.

(Herbert Kullmann)





Weitere Bilder und Informationen über den Künstler finden Sie auf dessen Webseite:
 www.firstfloorstudios.de



16. November 2008 - 16. März 2009:
Ausstellung Christine Spielberger



Kurzbiografie der Künstlerin:
Geboren in Nördlingen, lebt seit 1979 in Heidenheim.
Ausbildung zur Malerei seit 1990. Sie absolvierte 2006 die Kunstakademie Bad Reichenhall.
Die Künstlerin arbeitet in Aquarell- und Acryltechnik, mit Collagen, Federzeichnungen und in Mischtechnik. Für Christine Spielberger bedeutet Malen Leidenschaft, Experiment und Ausgleich. Bei jedem Bild Neues erleben, Grenzen überschreiten und Horizonte erweitern, so lautet ihr Motto. Neueste Arbeiten präsentiert die Künstlerin in der Kanzlei Kiesel & Partner, in der Schubartstraße 13.




Die SchwäPo über die Ausstellung:
Sie probiert alles Mögliche aus
Die fantastische Welt der Christine Spielberger in der Kanzlei Kiesel und Partner in Aalen
Sie hat die Atmosphäre der Unendlichkeit eingefangen und in ihren Bildern nach Aalen gebracht: Die Heidenheimer Künstlerin Christine Spielberger ist fasziniert vom Funkeln der Milchstraße und von der schwebenden Leichtigkeit in jedem Ding. Für die Kanzlei Kiesel und Partner in Aalen hat sie ein wahres Farbspektakel zusammengestellt.
Vielleicht könnte man es ja auch selbst entdecken - die schwirrenden Atome, die sich zu Himmelskörpern formen, hätte man nur die Fantasie dafür. Die wird dem Betrachter von der Künstlerin geliehen. So könnte es sein, so prächtig und eruptiv, dem flüchtigen Moment gewidmet. Aufgestauter Energie wolle sie in manchen ihrer Bilder freien Lauf lassen, sagt sie von sich. Dennoch findet sich darin Halt, eine einzige Farbe im Dickicht des ganzen Spektrums, die sich über das Bild, in das Bild, hineinzieht. Das ist ihr Anspruch an sich selbst und an die Idee, die sie umzusetzen gedenkt.
"Viele meiner Bilder sind aus dem Bauch heraus gemalt", zeigt sich Christine Spielberger offen dem großen Vernissagepublikum gegenüber. Dann seien ihr die Trocknungsprozesse zu langsam, nebenher wird der Fön gehalten, mit der Spachtel hantiert. Denn nebst dem beruhigenden Nachtschwarz und den aktiven Weißflächen ist der Heidenheimerin auch die Struktur der Oberfläche sehr wichtig. "Ich bin eine neugierige Künstlerin, ich probiere alles mögliche aus".
Und eine Idee, ein Gedanke, der muss sofort umgesetzt werden. Wie die Erosion eines Bergfelsens, die wunderbaren, natürlichen Maserungen einer Marmorplatte oder die spontanen Gedanken an Amerika. "Jeder sieht darin etwas anderes", hat sie bereits festgestellt. Die Collagentechnik, die sie dafür benutzt, setzt sich in weiteren Bildern fort. "Aktienfieber" wird daraus, oder "Quo vadis".
Gerne geht der Besucher mit Christine Spielberger auch einen kleinen Zeitsprung zurück, in die Anfänge ihrer Malerei zu ihren großformatigen Blumenbildern, mit denen sie sich in jener typischen, durchdringenden Leichtigkeit ("der Betrachter soll sich nicht erschlagen fühlen") einen Namen gemacht hat. Fast kann man den feinen Blütenduft riechen, der da aus "Rote Hortensien", "Iris" oder "Tulpen" hervorzuströmen scheint. Beide Arten zu malen, überhaupt sich die stilistische Freiheit zu gönnen, das gehört zu Christine Spielberger. Und genau das ist es, was dem Hausherrn Lothar Kiesel besonders gefällt. "Heute zieht die Muse in all ihrer Vielfalt bei uns ein", freute sich der Firmenchef. Der Gesang von Isabella Alena Spielberger-da Silva unterstrich mit "For your eyes only" den persönlichen Charakter, den die Bilder der Künstlerin ausstrahlen.



Weitere Bilder und Informationen über die Künstlerin finden Sie im Internet auf Christine Spielbergers Webseite:
  www.christine-spielberger.de



21. Oktober 2007 - 5. Januar 2008:
Ausstellung Dietmar Schmid
(Figürliches. Malstücke und Skulpturen)




Kurzbiografie des Künstlers:
Dietmar Schmid, *1941 in Hayingen auf der Schwäbischen Alb.
Lebt in Essingen im Ostalbkreis.

Bereits in jüngeren Jahren hat er sich für die Bildenden Künste begeistert und Arbeiten bei Wettbewerben eingereicht.

Auch während seines eigentlichen beruflichen Werdegangs, als Ingenieur und Professor für Robotik und Virtuelle Systeme, widmete er sich der Malerei. Jetzt, in seiner dritten Lebensphase, ist die Steinbildhauerei dazugekommen.


Dietmar Schmid, Justizia


Aus der Schwäbischen Post vom 19.12.2007:
Ausstellung „Figürliches“ von Dietmar Schmid noch bis 5. Januar bei Kiesel & Partner in Aalen.
Wo Jane den Marsyas trifft


von Wolfgang Nussbaumer

„Figürliches“ bestimmt das Bild der Ausstellung mit Malstücken und Skulpturen von Dietmar Schmid bei Kiesel & Partner in Aalen. Der Gang in die Kanzlei lohnt sich. Steuerfrei aber mit der Gewähr, Erstaunliches zu sehen. Als Maler ist der einstige Hochschulprofessor schon eine feste Größe, als Bildhauer tritt er neu ins Rampenlicht.

Vor dem Gebäude der Deutschen Bank ruht eine große Steinplastik. Grob behauen der Torso, erinnert er an ein Artefakt, eine Ausgrabung aus der Antike, benagt zwar vom Zahn der Zeit (Steinsäge und Meißel), aber von archaischer Kraft. Auf den Bildern, vor allem jenen im großen Format, erkennt man auf den zweiten Blick, dass Malerei und Plastik aus einer Hand stammen. Häufig betreibt Schmid Schürfarbeit in der auf die Leinwände aufgetragenen Farbe. Setzt tiefe Schnitte, gräbt Furchen ins Material hinein mit dem Ende des Pinsels, um den gemächlichen Fluss der Farbe zu unterbrechen. Dieses Schnittmuster findet sich auf einigen der Sand-Steine wieder. Was die Bildflächen auf markante Weise irritiert, erweist sich am Stein jedoch als störend. Die Schnitte bringen nicht ein Mehr an Ausdruck. Andere Arbeiten dagegen, deren raue Oberflchen er nicht noch zustzlich versehrt, ruhen in reduzierter Formensprache ganz in sich. Nur angedeutet, greift die Körperform über sich hinaus in die dem Metier genuin eigene Korrespondenz von Volumen, Gestalt und Raum.

Zwischen Bild und Stein gibt es noch eine weitere, ideelle Verbindung. Ein anderer Weg, in die Tiefe zu gehen, ist neben der einschneidenden Maßnahme die farbliche Qualität. Einige Arbeiten erinnern mit ihrer erdigen Farbigkeit, bei der man unwillkürlich an den aus Aalen stammenden Maler Rudolf Haegele denkt, an die Fassaden antiker Villen, aus denen wie in römischen Bädern nymphenartige Gestalten mehr oder weniger schemenhaft hervortreten. Der Maler huldigt indes nicht ausschließlich der Frauenschönheit; auf Bildern wie dem gepeinigten „Marsyas“, der schon den Bildhauer Prof. Fitz Nuss inspiriert hat, oder „Gefesselter Prometheus“, macht Schmid Schmerz sichtbar. Die Patina weckt Neugier auf das, was sich unter ihr verbirgt. Das ist – neben dem Motiv – die Klammer zum Stein. Neben der delikaten Ton-in-Ton-Malerei finden sich bei Dietmar Schmid immer wieder eruptive Malstcke mit explodierenden Farbkaskaden. Malerisches Dschungelfeeling. Nur schwingt sich nicht Tarzan an der Liane durch das Pflanzengewirr, sondern Jane kokettiert in der Farbwildnis mit provokant roten Brustspitzen. Immer wieder variiert der gelernte Ingenieur und Professor für Robotik das Thema der drei Grazien (dürfen schon mal vier sein), die sich aus den Farbfälchen linear zu Wort melden. Mal mit verhaltener, mal mit selbstbewusst auftretender Sinnlichkeit.


Eigens vom Künstler in der SchubARTstraße aufgestellt, die Skulptur Torso torto aus Sandstein.

Die Webseite des Künstlers können Sie unter   www.art-sd.de besuchen.


Frühjahr 2007:
Ausstellung Isa Kayser




Ein unaufdringlich, ruhiges Universum der Farben bot die Ausstellung der Aalener Grand Dame Isa Kayser, im Januar 2007. Allein die Vernissage war mit über 180 Besuchern ein großer Erfolg und eine Hommage an die bemerkenswerte Leistung der Künstlerin.

Die 50 meist großformatigen Werke bildeten einen Spannungsbogen voller Ruhe und trugen klangvolle Namen wie "Sehnsucht nach dem Meer" oder "Fenster nach Innen". Ihre Ausbildung absolvierte Frau Kayser an der Kunstakademie in Nürtingen. Bald schon entdecke sie filigrane Farbfelder als Ausdrucksmöglichkeit und persönliche malerische Intention. Farbabstufungen, eingebunden in ein Gitterwerk verdichteter Farben, bilden ein Gewebe mit Rissen und Brüchen, wie eine Lebensgeschichte.




Die Webseite der Künstlerin können Sie unter   www.isa-kayser.de besuchen.


Januar 2006:
Ausstellung Mykhailo Demtsiu




Ab Ende Januar 2006 zierten unsere Bürowände die farbenkräftigen und ausdruckstarken Öl- und Aquarellarbeiten des Künstlers Mykhailo Demtsiu.

Der Name klingt für deutsche Ohren fremd. In der Ukraine kennt ihn hingegen fast jeder: Demtsiu ist der bekannteste Öl- und Aquarellmaler des Landes. Er wurde 1953 im Gebiet Lviv in der Ukraine geboren und lebt und arbeitet noch heute dort.

Angesichts einer Ausstellung warnte eine französische Journalistin - überwältigt von der Kraft der Farben, der Bewegung, des Duktus, der verschwenderischen Dichte der Bilder - die Besucher, ihr Augenlicht zu schützen.

Expressionissimo - Farbe ist das Hauptgestaltungselement bei Demtsiu. Emotionen werden weniger durch das Gegenständliche als vielmehr durch die Intensität der Farben vermittelt.


Mykhailo Demtsiu, Fluss


Pressetext aus der SchwäPo:

"Seine Bilder nehmen den Blick gefangen. Man kann sich ihnen nicht entziehen, nicht einfach vorbeigehen, ohne die intensiven Farben, den mutigen Farbauftrag, die sichere Hand des Künstlers näher zu betrachten. (...) Auf den Gängen blicken sich Aquarelle und Ölbilder in die farbprächtigen Augen. Demtsiu klotzt mit Farbe und Form, er trägt dick und mutig in Relieftechnik auf. (...) Die Kanzlei von Kiesel und Partner strotzt von draufgängerischem Öl und seidigem Wasser, das eine unverblümt, das andere eher verträumt. So steht der Besucher fasziniert vor einer ungeheueren Bandbreite künstlerischen Schaffens aus West und Ost, aus dem alten Europa."

Der Künstler lebt und arbeitet in Lviv, Ukraine. Seit der Öffnung der Grenzen pflegt der in seiner Heimat fest verwurzelte Europäer intensiven Austausch mit Künstlerkreisen und Museen auch in Westeuropa. Diese Kontakte finden legendigen Ausdruck in seinen Werken.

Die Öl- und Aquarellarbeiten des Künstlers fanden Eingang in die staatlichen Sammlungen verschiedener Museen in der Ukraine und im Ausland. Mykhailo Demtsiu gehört heute zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern der Ukraine und wurde mehrfach prämiert. Seit 2004 entwirft der Künstler Motive für Rosenthal-Porzellan.

Mykhailo Demtsiu, Lvov. Lemberg


(bei der Vernissage)

Weitere Eindrücke unter:
 www.demtsiu.de


Juni - Oktober 2005:
Ausstellung Herbert Schönbohm


   

> Bis Oktober 2005 verschönerten die Werke von Herbert Schönbohm unsere Büroräume. Die Vernissage fand am Sonntag, den 5.6.2005 in unseren Veranstaltungsräumen im 3. Obergeschoss statt.
Für die Eröffnungsrede konnten wir das Aalener Original „Brezga Blase“ alias Prof. Dr. Eugen Hafner gewinnen - worauf wir sehr stolz waren.



Herbert Schönbohm, Der Baum







Januar 2005:
Ausstellung Paul und Nina Groll




Zum ersten Mal stellten Vater und Tochter zusammen aus. In unseren Büroräumen waren 63 Werke der beiden Künstler Paul und Nina Groll zu sehen.


Paul Groll, Die Wiese

Weitere Informationen zu Paul Groll:
 www.paul-groll.de


Ausstellungen Aalen - Vernissage Kiesel - ein Rückblick


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